Auch die inneren Werte zählen

Lack und Leder optimal behandeln.

Die Außenreinigung: Waschen Sie Ihren Oldtimer zunächst von außen. Hier empfiehlt es sich, bei schon vorhandenen Schäden, den Wagen per Hand zu waschen. Eine Waschanlage könnte diese Schäden nur noch verschlimmern. Wenn Sie Ihr Fahrzeug mit einem Hochdruckstrahler waschen, achten Sie darauf, nicht näher als 40 Zentimeter heranzutreten. Andernfalls drohen Lackschäden. Verdecke von Cabrios sollten Sie vor der ersten Fahrt imprägnieren. Auch der Lack mag es geschützt: Eine milde Politurpflege dient der Konservierung. Tipp: Die Nano-Versiegelung ist zwar teurer, kann Ihren Oldtimer aber bis zu einem Jahr vor hartnäckigen Schäden schützen.

Die Innenreinigung: Nicht nur von Außen, sondern auch von Innen soll Ihr Oldtimer wieder in neuem Glanz erscheinen. Denken Sie daran, alle Spiegel und Verglasungen zu putzen. Auch Leder, Stoff und Gummi wollen gepflegt werden: Türgummis und Dichtungen sollten regelmäßig mit Gummipflege behandelt werden. Über den Winter kann der Gummi spröde und durchlässig für Wasser werden. Da viele Lederbezüge bis in die 50er und 70er Jahre mit pflanzlichen Stoffen gegerbt wurden, müssen diese unbedingt schonend gereinigt werden. Deshalb Wasser und Hitze am besten vermeiden. Stoffsitze sollten nicht direkter Sonneneinstrahlung ausgesetzt werden – das gilt nicht nur für Cabrios! Denn die meisten Oldtimer haben keine getönten Scheiben.

Metall und Holz: Detaillierte Verzierungen aus Holz und Chrom machen Ihren Oldtimer einzigartig. Deshalb gibt es auch hier einiges zu beachten. So sollten die Armaturen mit möglichst wenig Druck und milden Produkten behandelt werden. Vor der Behandlung empfiehlt es sich, die Produkte an einer verdeckten Stelle auf Verträglichkeit zu prüfen. Tipp: Autowachs schützt ebenso Metallteile vor Beschädigung, wie die Karosserie.

 

Erfahren Sie im dritten Teil, was es beim Start und den ersten Metern zu beachten gibt!